Grußworte

 

 

Matthias Elwardt
Vorsitzender des Aufsichtsrats der VISION KINO –Netzwerk für Film- und Medienkompetenz

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Lehrerinnen und Lehrer,

wir freuen uns jedes Jahr über die positiven Rückmeldungen aus den Lehrerumfragen: Die SchulKinoWochen sind für Sie und Ihre Klassen ein jährliches Highlight. Sie melden zurück, dass es für Ihre Schülerinnen und Schüler ein sehr besonderes Erlebnis ist, an einem öffentlichen Ereignis teilzunehmen, bei dem der reduzierte Eintritt sehr hilfreich ist. So erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, außergewöhnliche Filme zu sehen, die sie noch nicht kennen, die sie bewegen und überraschen. Aus der Begleitstudie zum letztjährigen Projekt »Film – A Language Without Borders« ging weiterhin hervor, dass der Kinobesuch einen Moment verschafft hat, miteinander zu reden, sich auszutauschen und offen zu diskutieren – ein wertvoller Moment, der im anstrengenden Schulalltag eine Ausnahme geworden ist.

Dies ist eine großartige Bestätigung der Arbeit von VISION KINO. Denn neben der großen Bedeutung des Kinobesuchs für die Schulung der Medienkompetenz und der unerschöpflichen Möglichkeiten, einen Film im Unterricht zu besprechen und zu analysieren, ist dieser gemeinsame Kinobesuch ein im Kern demokratischer Moment der kulturellen Teilhabe, des gemeinsamen Erlebens, des Perspektivwechsels und der Einfühlung. Das Kino ist ein Ort, der diesen Moment herstellen kann. Immer und immer wieder.

Mein Dank gilt den bundesweiten Förderern dieses wunderbaren Angebots, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Filmförderungsanstalt, sowie den engagierten Kinobetreiber*innen, den Filmverleihern und Filmemacher*innen, den Schul- und Bildungsministerien, den zahlreichen bundesweiten und lokalen Kooperationspartnern und Förderern, mit denen gemeinsam sich die VISION KINO dafür einsetzt, dass Sie und Ihre Schulklassen das Kino und die Welt des Films zu den SchulKinoWochen für sich entdecken können – ganz im Sinne des Schirmherren Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seines Engagements für einen nachhaltigen Zugang zu Kunst und Kultur.

Ich Ich wünsche Ihnen und Ihren Schülerinnen und Schülern zu den SchulKinoWochen 2019/2020 neue ästhetische Eindrücke, aufregende Entdeckungen und tolle Kinoerlebnisse!

Ihr
Matthias Elwardt
Vorsitzender des Aufsichtsrats der VISION KINO – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz



Ulrich Commerçon
Minister für Bildung und Kultur des Saarlandes

Sehr geehrte Schulleiterinnen und Schulleiter,
sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer,

die SchulKinoWoche Saarland, das landesweit größte Projekt zur Förderung der Film- und Medienkompetenz, verwandelt das Kino in diesem Jahr schon zum 18. Mal in einen Ort des Lernens. 18 Filmtheater öffnen vom 11. bis zum 15. November 2019 ihre Kinosäle, um Schülerinnen und Schülern und ihren Lehrkräften ein hochwertiges unterrichtsbezogenes Filmprogramm anzubieten. Die Filmauswahl wird jährlich aktualisiert und knüpft an die Lehrpläne einzelner Fächer an. So können mit dem Medium Film aktuelle Themen in den Unterricht integriert werden, die Anlass für Gespräche und Diskussionen über gesellschaftspolitische Fragestellungen und Herausforderungen bieten.

Sonderprogramme mit thematischen Schwerpunkten erweitern das Spektrum der SchulKinoWoche. Hervorzuheben ist das Filmangebot zu den »17 Zielen für Nachhaltige Entwicklung«. Mit diesem wird den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geboten, gemeinsam zu überlegen, wie eine gerechtere Welt für alle aussehen könnte und welchen eigenen Beitrag jede/jeder Einzelne dafür leisten kann. Hinweisen möchte ich auch auf das Filmprogramm zum Wissenschaftsjahr 2019 zum Thema »Künstliche Intelligenz«, bei dem wichtige Fragen zum Verhältnis von Mensch und Maschine im Mittelpunkt stehen: Wie lernen Maschinen? Haben sie eigene Rechte? Warum ist die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine so kompliziert?.

Wir alle leben mit der Digitalisierung und damit in Zeiten von Fake News und Social Bots. Ein bewusster und souveräner Umgang mit Medien ist daher für unsere Kinder und Jugendlichen unerlässlich. Für die jungen Filmschauenden ist es wichtig, neben inhaltlichen Aspekten auch für die Wirkung des Mediums Film sensibilisiert zu werden. So können sie ein Bewusstsein für die Qualität, den Aufbau und die Erzählperspektiven eines Films entwickeln. Mit ihrem Ansatz, die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu stärken, unterstützt die SchulKinoWoche Saarland auf hervorragende Weise das »Landeskonzept Medienbildung in saarländischen Schulen«.

In Zusammenarbeit mit dem Netzwerk VISION KINO werden über 60 Filme gezeigt, die als besonders empfehlenswert einzustufen sind. Auch in diesem Jahr werden wieder bekannte Schauspielerinnen und Schauspieler sowie Persönlichkeiten aus den Bereichen Filmregie und -produktion Vorführungen begleiten und im Anschluss für Diskussionen zur Verfügung stehen. Ein begleitendes Fortbildungsangebot und umfangreiches didaktisches Begleitmaterial mit konkreten Anregungen für den Unterricht unterstützt die Lehrkräfte dabei, die Filme pädagogisch sinnvoll und reflektiert im Unterricht einzusetzen.

Bereichern Sie Ihren Unterricht während der SchulKinoWoche durch den Lernort Kino – allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern sowie den begleitenden Lehrerinnen und Lehrern wünsche ich dabei wertvolle und gute Film- und Lernerfahrungen. ihnen den Kinobesuch zu ermöglichen.

Mit freundliche Grüßen

Ulrich Commerçon
Minister für Bildung und Kultur des Saarlandes



Dr. Erik Harms-Immandt
Leiter der Landeszentrale für politische Bildung

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Lehrerinnen und Lehrer
,

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrerinnen und Lehrer, vom 11. bis zum 15. November lädt die SchulKinoWoche Saarland zum 18. Mal Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften dazu ein, Film an seinem ursprünglichen Ort – sprich: im Kino – zu erfahren. Wie in den vergangenen Jahren erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Begleitprogramm mit interessanten Gästen aus der Filmbranche. Zum Auftakt präsentieren wir die gelungene Adaption der Kinderbuch- Bestsellerreihe »Mein Lotta-Leben – Alles Bingo mit Flamingo!« von Alice Pantermüller. Mit viel Witz und Charme und der notwendigen Portion an Ernsthaftigkeit gelingt hier der „Rico, Oscar…“-Regisseurin Neele Leana Vollmar ein gleichermaßen aufrichtiger wie unbeschwerter Blick ins Seelenleben einer Elfjährigen und sicherlich einer der besten deutschen Kinderfilme des Jahres. Wir freuen uns sehr, zu dieser Vorführung die Produzentin des Films, Dagmar Blume-Niehage, begrüßen zu dürfen.

Als weiteren Gast der SchulKinoWoche Saarland 2019 heißen wir den Regisseur Hans-Erich Viet willkommen. Viet nimmt uns mit seinem bewegenden Film »Der letzte Jolly Boy« auf eine dokumentarische Reise, die den Holocaust-Überlebenden Leon Schwarzbaum, Jahrgang 1921, über drei Jahre begleitet. Den Reigen der Sonderveranstaltungen mit Filmschaffenden wird der Besuch des Regisseurs Martin Baer mit seinem Dokumentarfilm »Der illegale Film« abschließen. Baers Reflexionen über Konfliktlinien wie z.B. „Copyright vs. Kreativität und künstlerische Freiheit“ oder „Datenschutz vs. technische Machbarkeit“ kommen zur richtigen Zeit und entwickeln einen philosophischessayistischen Blick auf aktuelle medienpolitische Diskussionen.

Wir danken unseren Partnern VISION KINO und dem Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, die mit fachkundiger und finanzieller Unterstützung zum Gelingen der SchulKinoWoche beitragen. Auch dem Saarländischen Rundfunk als unserem langjährigen Medienpartner sei herzlich gedankt.

Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern der 18. SchulKinoWoche Saarland spannende Filmerlebnisse. Film ab in allen Sälen …

Dr. Erik Harms-Immand
Leiter der Landeszentrale für politische Bildung



 

 

 


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