Grußworte

 

 

Leopold Grün Geschäftsführer der VISION KINO – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz

Leopold Gruen

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Lehrerinnen und Lehrer,

wir blicken bereits jetzt auf ein sehr außergewöhnliches Jahr. Der Umgang mit der Pandemie ist ungeübt und neu. Wir lernen langsam, wie sich das Leben unter diesen Bedingungen wieder in eine Richtung bewegen kann, die wir kannten. Aber wir wissen auch, dass vieles anders sein wird – auch bei den SchulKinoWochen. Sie stellen ein Herzstück der erfolgreichen Arbeit von Vision Kino dar und das meint nicht nur die absoluten Zahlen. Die Durchführung in allen Bundesländern in Zusammenarbeit mit zahlreichen Förderern und Partnern – mit den Ministerien, den Landesmedienzentren und -anstalten, aber auch den engagierten Kinobetreiber*innen, den Filmverleihern und Filmemacher*innen – ist nicht hoch genug einzuschätzen, denn sie hat ein Bewusstsein für die Filmbildung und den Kulturort Kino geschaffen und verstetigt. Und wir bieten mehr als den Film an sich, genauso wie Kino heute und in Zukunft mehr sein muss als eine Abspielstätte. Filmgespräche vor Ort oder zugeschaltet mit den Macherinnen und Machern oder Protagonist*innen; Anregungen, Reflexionsrunden mit Filmbildnerinnen und Filmbildnern, aber auch die Materialien, Hefte zur Vor und Nachbereitung des Films – all das gehört zusammen, wenn wir diese Kunstform in den Mittelpunkt rücken, wo sie noch immer ihren stärksten sinnlichen Eindruck hinterlässt. Uns ist bewusst, dass sich das Kino einreiht in die vielen Rezeptionsformen von Film, aber es weiß sich zu unterscheiden, und hier können auch digitale Angebote den Mehrwert des Kinos verdeutlichen.

Mein besonderer Dank gilt unseren Hauptzuwendungsgebern BKM und FFA, den vielen treuen Förderern und Partnern, vor allem aber auch den Kolleginnen und Kollegen der Projektbüros, die in diesem Jahr besonders gefordert sind: mit uns Szenarien zu planen, zu durchdenken, wieder zu verwerfen und neu zu entwickeln, den Kontakt zu den Schulen und den Kinos besonders flexibel zu intensivieren und vieles mehr. Dabei kamen uns die digitalen Kommunikationswege entgegen und wir konnten auch feststellen, wieviel Energie sich freisetzen lässt, wenn man in seinen Möglichkeiten plötzlich beschränkt ist.

Aber entscheidend ist, wofür wir das tun, worin unsere Ziele bestehen, was letztendlich unsere Vision ist. Und da haben wir mit unserem Namen genau das im Blick, was es immer wieder neu zu denken gilt.

Ihr
firma
Leopold Grün
Geschäftsführer der VISION KINO – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz



 

Grußwort der Ministerin für Bildung und Kultur des Saarlandes, Christine Streichert-Clivot

Christine Streichert Clivot

Liebe Leser*in, liebe Lehrer*innen,

seit 18 Jahren verwandelt die SchulKinoWoche Saarland das Kino zu einem kreativen Ort des Lernens. Vom 16. bis zum 20. November 2020 öffnen saarlandweit die Kinobetreiber wieder ihre Säle, um Schüler*innen und ihren Lehrkräften ein hochwertiges unterrichtsbezogenes Filmprogramm zu zeigen.

Das ist in diesem Jahr etwas ganz Besonderes. Wir alle mussten wegen der Corona-Pandemie lange auf Kinobesuche verzichten. Und natürlich ist in diesem Herbst ein „normaler“ Kinobesuch noch nicht möglich. Auch bei der SchulKinoWoche Saarland wird ein Hygienekonzept angewendet, das im Einklang mit dem aktuellen Musterhygieneplan des Ministeriums für Bildung und Kultur steht – der Gesundheitsschutz geht vor. Doch auch unter den Bedingungen der Pandemie sollen die Veranstaltungen der SchulKinoWoche in den Kinos so weit wie möglich stattfinden. Parallel dazu wird ein alternatives Digitalkonzept vorbereitet, über das die Veranstalter*innen bei Bedarf rechtzeitig informieren werden.

Die Filmauswahl der SchulKinoWoche wird jährlich aktualisiert und knüpft an die Lehrpläne einzelner Fächer an. Sonderprogramme mit thematischen Schwerpunkten erweitern das Spektrum der SchulKinoWoche. So nimmt beispielsweise das Filmangebot zu den „17 Zielen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung“ aktuelle Themen unserer Gegenwart in den Blick. Kinder und Jugendliche haben hier die Möglichkeit, gemeinsam Überlegungen anzustellen, wie der Weg in eine lebenswerte Zukunft für alle gestaltet werden kann. Auch das Filmprogramm zum Wissenschaftsjahr 2020 mit dem Thema „Bioökonomie“ steht ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit und stellt Lösungsansätze vor, wie eine sozial und ökologisch nachhaltige Welt aussehen könnte.

Viele unserer Schüler*innen setzen sich intensiv mit aktuellen Entwicklungen auseinander, stellen kritische Fragen, entwickeln eigene Positionen und treten aktiv für sie ein. Diese zutiefst demokratische Haltung wird in dem abwechslungsreichen Filmprogramm auf der Leinwand lebendig und in anschließenden Diskussionen reflektiert. In Zusammenarbeit mit dem Netzwerk VISION KINO werden über 60 Filme gezeigt, die als besonders empfehlenswert einzustufen sind. Ein begleitendes Fortbildungsangebot und umfangreiches didaktisches Begleitmaterial mit konkreten Anregungen für den Unterricht unterstützen die Lehrkräfte dabei, die Filme pädagogisch sinnvoll und reflektiert im Unterricht einzusetzen.

Die SchulKinoWoche ist eine tolle Gelegenheit, den Unterricht mit pädagogisch wertvollen Filmen und dem außerschulischen Lernort Kino zu bereichern. Allen teilnehmenden Schüler*innen sowie den begleitenden Lehrkräften wünsche ich dabei wertvolle und gute Film- und Lernerfahrungen.

Viel Spaß, wenn es heißt: Film ab!

Ihre
Minist
Christine Streichert-Clivot
Ministerin für Bildung und Kultur



 

 

 


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